Am Fließband arbeiten? Nein danke! GEGEN WIDERSTÄNDE KÄMPFTE DAVID HERB BIS NACH CHINA.
In seiner bisherigen Laufbahn als "Fertigungsmechaniker" musste der gehörlose Azubi [=Abkürzung für Auszubildender] David Herb gegen einige Widerstände kämpfen. Im BMW-Werk in München konnte er schließlich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und schloss seine Lehre mit einem Notendurchschnitt von 2,0 ab. "Einige da oben [=gemeint sind Menschen in Führungspositionen] sind immer noch der Meinung, dass taube Menschen wenig oder nichts können. Da gibt es noch jede Menge Aufklärungsbedarf", erzählt David gegenüber der metallzeitung. Und um zu beweisen, dass gehörlose Menschen genauso viel können wie alle anderen und um zu verhindern, dass er als Fließbandarbeiter endet, warf er sich in das große Abenteuer: nach China.
Seit nunmehr zwei Monaten lebt und arbeitet David Herb in einem BMW-Werk in Shenyang im Nordosten Chinas. Bereits nach dem zweiten Tag verlief die Kommunikation mittels Zettel, Stift und Englisch ausreichend gut. Aktiv und neugierig bringt sich der Gehörlose inmitten einer hörenden Belegschaft gewinnbringend ein, fragt nach und äußert seine Meinung.
Die chinesischen Schriftzeichen lernt er zu Hause ebenso wie die chinesische Gebärdensprache, die er in einer Gehörlosenschule erlernt; natürlich werden dort auch Kontakte zur chinesischen Gehörlosencommunity geknüpft. Zwei Jahre soll er noch im Werk bleiben und an der Fertigstellung des neuen 5er-BMW´s mitarbeiten.
In einem Onlineblog versorgt er seine Familienangehörigen und alle interessierten LeserInnen mit den aktuellsten Neuigkeiten aus China. Die Adresse zu den interessanten Geschichten gibt es im Link unten.
Seit nunmehr zwei Monaten lebt und arbeitet David Herb in einem BMW-Werk in Shenyang im Nordosten Chinas. Bereits nach dem zweiten Tag verlief die Kommunikation mittels Zettel, Stift und Englisch ausreichend gut. Aktiv und neugierig bringt sich der Gehörlose inmitten einer hörenden Belegschaft gewinnbringend ein, fragt nach und äußert seine Meinung.
Die chinesischen Schriftzeichen lernt er zu Hause ebenso wie die chinesische Gebärdensprache, die er in einer Gehörlosenschule erlernt; natürlich werden dort auch Kontakte zur chinesischen Gehörlosencommunity geknüpft. Zwei Jahre soll er noch im Werk bleiben und an der Fertigstellung des neuen 5er-BMW´s mitarbeiten.
In einem Onlineblog versorgt er seine Familienangehörigen und alle interessierten LeserInnen mit den aktuellsten Neuigkeiten aus China. Die Adresse zu den interessanten Geschichten gibt es im Link unten.
Homepage: http://dolbrother.mystayabroad.com
Video & Quelle: www.gebaerdenwelt.at